FAW - Q3 > Modellversuch > Projektbeschreibung > Qualitätszirkelarbeit > Qualitätszirkel Leitungspersonal 22.03.2012

Qualitätszirkel Q1 Leitungspersonal

Datum:          22.03.2012

Ort:              FAW Zwickau, Audistraße 9, 08058 Zwickau, Raum 209

Zeit:             14:00 – 16:30 Uhr

 

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Beim Qualitätszirkel für die Entscheider- Ebene vom 22.03.2012 trafen sich die angemeldeten Unternehmen mit den Projektpartnern der Faw Zwickau und der ATB Chemnitz im Ausbildungszentrum Zwickau.

Die Eröffnung der Veranstaltung und Begrüßung der Teilnehmer übernahm Herr Geigner, der stellvertretende Akademieleiter der Faw Zwickau. Im Anschluss folgte eine Vorstellrunde der Anwesenden.

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Im weiteren Verlauf wurde auf Qualität in der Ausbildung in die Inhalte des Modellversuchs Q³ hingeführt. Im Zuge dessen wurde die Qualitätszirkelarbeit als Instrument des Qualitätsmanagements vorgestellt. Eine Herausforderung stellt die Qualität in der beruflichen Bildung dar sowie Lösungsversuche und eine Strategieentwicklung.

Durch einen kurzen Vortrag wurde der Begriff Qualitätszirkel umrissen und die 3 Qualitätszirkelgruppen des Modellversuchs vorgestellt.

Der Modellversuch selbst besteht aus 4 Handlungsfeldern, welche vorgestellt wurden:

 

       1. Lernortkooperation:

 

-       Probleme: personengebunden; Zeitmanagement fehlt; in Aufgabenbeschreibung nicht verankert; findet nicht ausreichend statt --> Ergebnis von Prioritäten, die auf Fachtagung gesetzt wurden 

-       Lösungen: kontinuierliche Kommunikation und Kooperation sichern: angenehmes Klima für Austausch realisieren; Strategien für den Austausch festlegen; Abstimmungen zu betriebl. Ausbildungsplan und schulischem Lehrplan

 

      2. Ausbildungspersonal:

 

-        Probleme: pädagogisch/methodische Kenntnisse fehlen; Zeitmanagement fehlt – Ausbilder haben zu wenig Zeit; geringe Wertschätzung; Weiterbildung fehlt

-        Lösungen: Wertschätzung der Ausbildertätigkeiten/Motivation AP; Weiterbildung des Ausbildungspersonals: päd./methodisch; fachlich; neue Rolle des Ausbildungspersonals

-       Gibt es neue Rolle des Ausbildungspersonals? – Sicherlich ja – Azubis ändern sich, Ausbildungsprozesse ändern sich- daher muss sich auch hier etwas ändern

 

       3. Organisation/Betreuung von Auszubildenden

 

-       Probleme: Schwierigkeiten geeignete Auszubildende zu finden; Zeitmanagement fehlt; in Aufgabenbeschreibung nicht verankert; mangelnde Eignungsvoraussetzungen; ungenügende Berufsorientierung/schlechte Vorbereitung; Einstellung der Auszubildenden

-       Lösungen: bessere Orientierung und Betreuung im Vorfeld; Anwendung neuer Methoden; Wertschätzung; Begleitung und Betreuung

-       Seid der Wende – Diskussion: zukünftige Azubis werden immer schlechter – muss bedacht werden – ist tatsächlich so

 

       4. Ausbildungs-/Rahmenbedingungen

-       Probleme: Schwierigkeiten geeignete Auszubildende zu finden; Zeitdruck/Dominanz des Tagesgeschäfts in Unternehmen; Schwierigkeiten Ausbildungsplanung/Ausgestaltung von Lernfeldern; Kosten/Finanzielle Mittel für Technik fehlen; Personalmangel im Bereich Ausbildung

-       Lösungen: Motivation der Azubis/Perspektiven aufzeigen; Unterstützung von Unternehmen und Einrichtungen zur Umsetzung AO`s/ARP; Unterstützung der Unternehmen bei Auszubildendenauswahl

 

Nach der Vorstellung des Modellversuchs wurde den Teilnehmern Zeit für Diskussionen gegeben, welche rege genutzt wurde. Hauptthema war die Fachkräfteentwicklung der letzten Jahre und der rückläufigen Zahl von geeigneten Auszubildenden sowie einer sehr hohen Zahl an Ausbildungsabbrechern.

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Im Anschluss wurden Arbeitsgruppen gebildet, welche Instrumente zur Verbesserung der Qualität in der Ausbildung diskutieren sollten.

Hierbei wurden folgende Instrumente besprochen:  Kommunikation in der Lernortkooperation; Zielvereinbarungsgespräch; Erkundungsauftrag, Einführungsmappe für Auszubildende; Lernortübergreifende Projektarbeit; Personalentwicklungsmaßnahmen

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Anschließend an die Gruppenarbeit stellte Herr Klemm-Wulf, Koordintaor an der Faw Zwickau Akademie Chemnitz, die Q³-Datenbank vor, welche als Orientierungshilfe für die Praxis dienen soll. Hinweise und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.

Weiterhin gab es Hinweise und einen Apell zur Erprobung der bearbeiteten Instrumente sowie die nachfolgende Kontaktaufnahme. Die Auswahl des Instrumentes, Erprobung und Dokumentation durch die Unternehmen/Berufsschulen könne selbst getroffen werden.

Nach der Bekanntgabe der zukünftigen Termine wurden alle Teilnehmer durch den Moderator verabschiedet.